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Auktion: Zu verkaufen an den Meistbietenden
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Pontiac LeMans Sport Cabriolet, Baujahr 1971, mit Viergang-Schaltgetriebe (Muncie M20)
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Nummers matching 407 cui Pontiac V8-Motor mit variablem Ventilhub und variabler Ventilsteuerung (Vari-Lift Kipphebelsystem) gemäß US-Patent 7,171,930
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Zusätzlicher Satz Vari-Lift Kipphebel und einen dazu passenden Satz Edelbrock 87cc heads für Pontiac
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Originales Patentzertifikat US-Patent 7,171,930
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Option für ein Folgepatent (weitere Informationen finden Sie unter „ Fortgeschrittenes Kenntnisse...“ auf Seite US-Patent 7,171,930)

Kurzbeschreibung des Fahrzeuges
Dieses 1971 Pontac LeMans Cabrio ist weltweit das einzige Fahrzeug, welches mit einer variablen Ventilsteuerung gemäss dem US-Patent 7,171,930 ausgestattet ist. Was Honda anfangs der 90er Jahre mit ihrem V-TEC System zu grossen Erfolg verholfen hatte, wurde mit dieser Erfindung auf dieses Fahrzeug übertragen. So entstand dieses wunderschöne und einzigartige V-TEC Pontiac LeMans Sport Cabrio.
General Motors wollte diese Erfindung nicht, Ford wollte sie nicht, Chrysler wollte sie nicht, grosse Aftermarket Firmen wie Edelbrock, Brodix oder AFR wollten diese Erfindung auch nicht. Sogar das Hot Rod Magazin hielt es nicht für Angebracht, diese Erfindung in ihrem Magazin zu veröffentlichen oder zu erwähnen.
Dieses Fahrzeug wurde vom Alberto Keel, dem Erfinder des Vari-Lift Kipphebelsystems im Jahr 2008 erworben, damit er nach all den erlebten Rückschlägen und Ernüchterungen seine eigene Erfindung für sich selbst nutzen konnte. Nach einer liebevollen, zweieinhalbjährigen Komplettrestaurierung wurde dieses Fahrzeug im Frühjahr 2010 erstmals mit einem Vari-Lift - Prototyp Motor in Betrieb genommen. Es wurde 7 Jahre mit demselben Motor auf den Strassen gefahren, wobei die variable Ventilsteuerung 100% zuverlässig und von aussen her gesehen völlig unbemerkt arbeitete.
Leider wurde im Herbst 2016 bei der Hauptuntersuchung durch das Straßenverkehrsamt eine überhöhte Leistungsabgabe des Motors festgestellt. Infolgedessen wurde dem Erfinder die offizielle Betriebserlaubnis für das Fahrzeug entzogen. Um die Erfindung dem Strassenverkehrsamt nicht offenbaren zu müssen, entschied er sich, den Originalmotor wieder einzubauen. Vorgängig restaurierte er diesen so, dass die eingebauten Komponenten einen allfälligen Einbau der variablen Ventilsteuerung ermöglichen und auch standhalten würden.
Im Oktober 2017 wurde das Fahrzeug beim Strassenverkehrsamt mit dem frisch restaurierten Originalmotor vorgeführt. Das Fahrzeug erhielt wieder die Betriebserlaubnis und darüber hinaus erhielt es sogar den begehrten Veteranenstatus.
Nach der Inspektion wurde der Originalmotor ebenfalls mit dem Vari-Lift Kipphebelsystem ausgestattet. Die variable Ventilsteuerung blieb dabei bis heute unentdeckt.
Dieses einzigartige Fahrzeug, das sich nun seit 18 Jahren im Besitz des Erfinders befindet, wird hier zum Verkauf angeboten.
Kilometerstand bei Einbau des Prototyp Motors 2010: 40700 km
Kilometerstand bei Einbau des originalen 407 cui Motors 2017: 91005 km
Kilometerstand 2026: 121.000 km




Kurzbeschreibung der installierten Erfindung ( US-Patent 7,171,930)
Das US-Patent 7,171,930 beschreibt einen Kipphebel für Verbrennungsmotoren, welcher das Umschalten zwischen zwei Übersetzungsverhältnissen ermöglicht. Die Umschaltung erfolgt lastabhängig und drehzahlabhängig bei laufendem Motor (z.B. bei 3500 U/min).
Die Änderung des Kipphebel Übersetzungsverhältnisses verursacht einer Änderung des Ventilhubes, der Ventilsteuerzeiten und der Ventilüberschneidung.
Die beiden frei wählbaren Übersetzungsverhältnisse werden durch einen im Kipphebelkörper integrierten Exzenter realisiert. Ein Schaltstift ermöglicht das Verbinden oder Trennen des Exzenters vom Kipphebelkörper.
Die Erfindung ermöglicht einen sparsameren Motorbetrieb (mit reduziertem Ventilhub und kürzeren Ventilsteuerzeiten) im niedrigen Drehzahl- und Lastbereich. Unter Volllast und im höheren Drehzahlbereich kann der Motor leistungsorientiert betrieben werden (mit maximalem Ventilhub und längeren Ventilsteuerzeiten).




Kurzbeschreibung des eingebauten 407 cui Pontiac Vari-Lift Motors
Der heute im Fahrzeug verbaute Motor basiert auf den originalen (numbers matching) 350er Pontiac Motor. Er besitzt eine Bohrung von 3.905". Durch den Einbau einer Langhubkurbelwelle wurde der originale Hub von 3.75" auf 4.25" vergrössert, was ihn zu einem drehmomentstarken Langhubmotor mit einem Hubraum von 407cui (6673 ccm) macht.
Bei der Auslegung der Motorencharakteristik stand die Fahrbarkeit des Fahrzeugs im Vordergrund. Das Ziel war, ein möglichst hoch angesetztes Drehmoment zu erreichen, welches sich bereits bei sehr tiefen Drehzahlen einstellen soll und dank der variablen Ventilsteuerung über ein sehr breites Drehzahlband auf hohem Niveau halten lässt.
Dieser 407 cui Vari-Lift Motor besitzt eine einzigartige Dynamik. Alberto Keel, der Erfinder dieser variablen Ventilsteuerung beschreibt die Charakteristik dieses Motors mit den folgenden Worten: "Auch nach 16 Jahren ist es für mich immer noch eindrücklich zu spüren, wenn die Kipphebel unter Volllast bei rund 3500 Umdrehung auf den vollen Hub umschalten und der Motor mir unmissverständlich mitteilt: Junge, jetzt geht`s los. Doch die wahre Stärke dieses Motors liegt darin, dass dieses Fahrzeug auf die Leerlaufdrehzahl von 600 Umdrehungen fallen gelassen werden kann, und zwar mit eingelegtem 4. Gang und ohne das Kupplungspedal berühren zu müssen. Man rollt dann mit genau 29.2 km/h vor sich hin, einfach so."




Zusätlicher Satz Vari-Lift Kipphebel + 1 Satz Edelbrock 87cc heads
Wäre es nicht interessant zu wissen, wie sich das Vari-Lift Kipphebelsystem in einem 461er Motor oder gar in einem 488er Motor in einem leichten Firebird verhält?
Der Käufer dieses Fahrzeug soll die Freiheit erhalten, diese Frage beantworten zu können, wenn er dies denn möchte. Er erhält deshalb einen zweiten Vari-Lift Kipphebel Satz und einen Satz 87ccm Edelbrock Zylinderköpfe dazu. Er bräuchte also nicht den Motor dieses Cabrios zu «opfern», nur um das Vari-Lift Kipphebelssystem in einen anderen Motor oder Fahrzeug einbauen zu können.
Es steht dem Käufer natürlich frei, was er mit dem zusätzlichen Vari-Lift Kipphebelsatz anstellt.
Diesen Satz zuhause in einer Vitrine auszustellen, gleich neben dem Original-Patentzertifikat, das würde sicherlich auch sehr schön aussehen. Es würde bestimmt den einen oder anderen Betrachter sehr neugierig machen. Es könnte sich sogar ein zweites Patentzertifikat mit der Option «Folgepatent» neben dem Original Zertifikat dazugesellen, ausgestellt auf den Namen des Käufers. Und unten in der Garage steht dann das Cabrio. Noch einzigartiger geht es wirklich nicht mehr.







